| Seit 1984 ist der NABU als
Pächter und Betreuer der Fläche tätig,
seit 1990 unsere Barmstedter Gruppe. Mit
dem Eigentümer, dem Forstamt Rantzau,
arbeiten wir seit zwölf Jahren eng
zusammen. Es handelt sich bei dieser
Fläche um ein wertvolles Biotop, in dem
neben zahlreichen anderen Blütenpflanzen
Sumpfdotterblume, Kuckuckslichtnelke und
Breitblättriges Knabenkraut zu finden
sind, das hier wohl den größten Bestand
im Kreis Pinneberg aufweist. Bei der Fläche
handele es sich um eine seggen- und
binsenreiche Nasswiese, so Hans-Jürgen
Raddatz, unser Stellvertretender
Vorsitzender und Koordinator der
Mähaktion. Diese Pflegemaßnahme sei
wichtig, damit die dominanten Pflanzen
nicht überhand nehmen. So könnten
seltene frühblühende Arten und die hier
vorhandene Vielfalt an Blütenpflanzen
erhalten werden. Selbstverständlich sei
die Fläche auch als ein wertvoller
Lebensraum vieler Tierarten anzusehen,
die auf diesen spezielle Biotoptyp
angewiesen sind. Da die Mahd relativ
langsam vonstatten gehe, würden Tiere in
die angrenzende Hochstaudenflur
ausweichen, um die Fläche später von
dort aus wieder zu besiedeln.
Nachdem am Morgen die ca. 1,5
ha große Fläche von Mitgliedern des
NABU Barmstedt und Pinneberg gemäht
wurde, kamen am Nachmittag viele
fleißige Helfer, auch Mitglieder der
Gruppen Elmshorn, Wedel und Kisdorfer
Wohld, um das Mähgut aus der Fläche zu
tragen. Insgesamt waren dreißig Personen
an der Aktion beteiligt. Hans Hoyer aus
Heede übernahm mit seinem Traktor einen
großen Teil des Mähguttransportes. So
war die Arbeit am späten Nachmittag
erledigt. Bei sonnigem Herbstwetter kam
auch der gemütliche Teil bei einer
großen Kaffeepause nicht zu kurz,
brachten doch einige Helfer selbst
gemachten Kuchen mit.
Auch auf zwei weiteren
Feuchtwiesen machen wir jährlich ein
Teilmahd.
So trafen sich
beispielsweise im Herbst 2008 Mitglieder
und Freunde unserer Gruppe zu einer
Mähaktion auf einer der von uns
betreuten Wiesen in der Nähe von Aspern.
Anfangs war es bedekt und neblig. Ab
Mittag ging die Arbeit aber bei schönem
Wetter schnell voran.
Rolf Steckmest machte einige
Fotos von dieser Aktion.
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